Reinigungstipps für einen hygienischen Tierhaushalt

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Hund sitzt auf einem dreckigen Boden
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Haustiere haben für ihre Besitzer oft einen hohen Stellenwert. Deshalb ist es meist selbstverständlich, dass sie sich in den eigenen vier Wänden frei bewegen dürfen. Das bringt nicht nur Freude, sondern auch Herausforderungen mit sich. Denn ein sauberes Zuhause mit Haustieren kann zu einem Balanceakt werden.



Natürlich ist eine Wohnung nicht automatisch dreckig, nur weil Haustiere vorhanden sind. Dennoch sollten einige Aspekte beachtet werden, um die Hygiene in einem Tierhaushalt zu gewährleisten, ohne dabei mit dem Putzen zu übertreiben.

Eine haarige Angelegenheit

Kaum hat man gestaubsaugt, schon liegen wieder Haare auf dem Boden? Dieses Dilemma ist vielen Hunde- und Katzenbesitzern bekannt. So mühselig es auch ist, regelmäßiges Staubsaugen ist in einem Tierhaushalt unvermeidlich. Je nachdem, wie viel dein Tier haart, solltest du zwei- bis siebenmal die Woche staubsaugen. Allerdings kannst du den Haarverlust deines Tieres mit der richtigen Fellpflege vorbeugen. Egal ob Lang- oder Kurzhaar, es kann sich lohnen, dein Tier täglich zu bürsten, um lose Haare und möglichen Schmutz gar nicht erst in die Wohnung zu lassen. Wähle dazu die richtige Bürste für dein Tier und dessen Fellbeschaffenheit. Das Bürsten dient nicht nur der Fellpflege, sondern stärkt auch die Bindung von Halter und Tier.

Pfoten zeigen

Hunde haben beim Spaziergang ihre ganz eigenen Macken. Manche laufen gerne durch Pfützen oder Schlamm, andere wälzen sich mit Leidenschaft in Erde oder in Schlimmeren. Fakt ist, selten kommt ein Hund zu Hause sauber an. Um zu verhindern, dass der Schmutz reingetragen wird, ist es hilfreich an der Haustür ein Hundehandtuch und gegebenenfalls eine Schüssel mit sauberem Wasser bereitstehen zu haben. Hundehandtücher sind besonders saugfähig, du kannst aber auch Mikrofaserhandtücher benutzen. Die Schüssel sollte nur Wasser enthalten, ohne Hundeshampoo. Dieses sollte nämlich nicht zu oft verwendet werden, um den natürlichen Schutz von Fell und Haut deines Hundes nicht zu zerstören. Bevor dein Hund die Wohnung betritt oder solange er noch im Flur ist, kannst du jede Pfote in der Schüssel mit Wasser vorsichtig sauber machen und anschließend mit dem Handtuch abtrocknen. Manchmal reicht es auch aus, nur das Handtuch zum Pfotenabwischen zu verwenden. Wenn sich dein Hund allerdings am ganzen Körper dreckig gemacht hat oder sich in etwas besonders Stinkendem gewälzt hat, hilft nur noch ein Bad.

Baden mit bedacht

Katzen sind nicht nur wasserscheu, sie müssen in der Regel auch nicht gebadet werden. Sie meiden Dreck von sich aus und putzen sich akribisch selbst. Nur in äußersten Notfällen, zum Beispiel auf Rat eines Tierarztes, sollte eine Katze gebadet werden. Hund hingegen machen sich öfter mal schmutzig. Aber auch hier sollte ein Bad so selten wie möglich erfolgen! Denn jedes Einshampoonieren greift Fell und Haut des Hundes an. Benutze deshalb nur ein geeignetes Hundeshampoo, das ist besonders schonend.

Liegeplätze sauber halten

Falls du dein Bett und Sofa mit Hund oder Katze teilst, solltest du ein besonderes Auge drauf werfen. Betten sollten jede Woche, spätestens alle zwei Wochen neu bezogen werden und Sofas regelmäßig abgesaugt sowie gelegentlich mit einem Dampfreiniger gereinigt werden.

Auch wenn dein Haustier sein eigenes Bett hat, sollte das regelmäßig gesäubert werden. Dazu ist es sehr hilfreich, wenn das Bett oder zumindest der Bezug den Heißwaschgang in der Waschmaschine verträgt.

Decken können dabei helfen, dein Bett und Sofa oder das Hunde- oder Katzenbett länger sauber zu halten. Dadurch, dass eine Decke über den eigentlichen Schlafplatz liegt, musst du nur die Decke oft waschen und den Schlafplatz nur gelegentlich.

Parasiten fernhalten

Leider können unsere Fellnasen allerlei Parasiten ins Haus schleppen. Zecken, Flöhe, Milben und Co. sind natürlich keine gewünschten Gäste. Daher solltest du dafür sorgen, dass dein Haustier gesund und ohne Befall ist. Die tägliche Kontrolle des Fells kann dabei helfen, aber auch den Besuch beim Tierarzt sollte man regelmäßig wahrnehmen.

Schonendes Putzmittel

Letztendlich sollte man es mit dem Putzen nicht übertreiben, Haustiere stellen kein erhebliches Hygienerisiko dar. Starke Putzmittel sind außerdem nicht gut für die Gesundheit von Tieren und Kindern. Halte daher nach schonenderen Alternativen Ausschau. Um Gerüche aus Teppichen, Sofas oder ähnlichem zu entfernen, kannst du zum Beispiel eine Mischung aus Essig und Wasser benutzen. Vor dem Essiggeruch musst du keine Angst haben, der verfliegt relativ schnell. Auch zum Waschen von Katzenbetten oder Hundedecken in der Waschmaschine eignet sich ein Schuss Essig oder etwas Natron.

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